Das tapfere Schneiderlein
Er heißt Manfred Künster und ist ein Künstler, versteht er es doch immer wieder, mit grotesken Einfällen und skurrilen Figuren und „Spielsachen“ sein Theaterschiffchen wieder flott zu machen und die Aufmerksamkeit zu erringen für seine eigenwillige Interpretation des „Schneiderleins“. Der Spieler zieht mit Gesang ein sonderbares Gefährt auf die Bühne, das er allmählich zu einem fantasievollen, aber zweckmäßigen Spielgehäuse „entfaltet“ und schließlich die gesamte Bühne einnimmt, wobei mit fröhlicher Unbekümmertheit aus dem gewöhnlichen das Besondere wird. Erstaunlich, wie die Kinder die absichtlich ungewöhnliche Erzähl- und Spielform aufnehmen. Mit der Technik der absichtlichen Verhüllung schafft er Geheimnisse, ohne die gutes (Kinder-)theater nicht auskommt.
Die Zauberflöte
.....Manfred Künster spielt nicht nur souverän die Puppen, er schafft es auch das während allen ausverkauften Vorstellungen die gebannten kleinen Zuschauer im Kindergarten- und Grundschulalter intensiv am Geschehen teilnahmen, er zaubert großes Theater für kleine Leute....
.... Manfred Künster singt, spielt und erzählt das spannende Märchen.. kindgerecht, anschaulich und humorvoll....
.... die Schüler waren im Bann von Mozarts „Zauberflöte“....fantasievolle Bühne und Lichteffekte. Scheinbar ganz nebenher wechselte er die Charaktere durch verschiedene Stimmen und Liedvorträge.
.... auf der technisch perfekt ausgestatteten Bühne spielte sich nun die Geschichte ab, die –geschickt auf das märchenhafte reduziert – in professioneller Lichtregie mit Mozarts Zauberflötenmusik in Hinter- und deren Highlights im Vordergrund eingerichtet war. Die Dialoge kamen nicht vom Band, sondern wurden live gesprochen, der Text war kindgerecht bearbeitet...So kann man Kinder behutsam, aber wirkungsvoll an die großen musikalischen Werke und die Kinder waren begeistert.